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Idsteiner Land

Solarpark Rosenkippel sinnvoller Beitrag zur CO²-freien Stromerzeugung

Die FDP-Fraktion Idstein begrüßt die Planung für die geplante große Solaranlage im Bereich Rosenkippel in Idstein. „Wir halten einen Solarpark für einen guten und sinnvollen Beitrag zur CO²-freien Stromerzeugung, der unsere Taunuslandschaft wesentlich weniger beeinträchtigt als über 200 Meter hohe Windkraft-anlagen,“ meint dazu der FDP-Fraktionsvorsitzende Roland Hoffmann.

OV-Idsteiner Land 19.6.2020 -

Es sei allerdings darauf zu achten, dass es beim Bau eines Solarparks in der Nähe der Autobahn A 3 oder der ICE-Trasse durch Schallreflektionen nicht zur Erhöhung der ohnehin starken Lärmbelastung für Idstein und Wörsdorf komme. Außerdem dürfe die Möglichkeit für eine Ultranet-Hochspannungstrassenführung entlang der Autobahn A 3 nicht verbaut werden.

„Diese beiden Punkte wurden von uns in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am letzten Dienstag als Ergänzung zu der vom Magistrat vorgelegten Drucksache eingereicht und dort mit Mehrheit als Planungsvorgaben beschlossen,“ berichtet FDP-Ausschussmitglied Dr. Abramenko.

„Zusätzlich haben wir erfolgreich die weitere Nutzbarkeit aller im Planungsgebiet verlaufenden öffentlichen Wege sowie eine eingehende Untersuchung der Auswirkungen auf das Landschaftsbild in den Beschlussvorschlag für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 2. Juli eingebracht.“

Nach Meinung der Liberalen können insbesondere die Sichtbeziehungen auf den geplanten Solarpark am besten mit Hilfe einer Videosimulation dargestellt werden. Auf Grund der für Solarpaneele erforderlichen Grundausrichtung nach Süden könne man annehmen, dass zumindest die Reflektionsauswirkungen der Anlage nicht sehr störend seien, auch wenn natürlich eine Anlage dieser Größenordnung das Landschaftsbild deutlich beeinflusse.

„Wir schlagen vor, die gesamte Planung inklusive einer Videosimulation in einer Informationsveranstaltung vorzustellen. Dann könnte und sollte auch konkreter werden, in welcher Form sich Bürgerinnen und Bürger über Anteile an der Anlage oder in anderer Form finanziell an dem Projekt beteiligen können,“ so die Liberalen. „Dies befürworten wir auf jeden Fall!“

 

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