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Freiwillige Feuerwehren aus Heidenrod besuchen Hessischen Landtag

Auf Einladung des Heidenroder Landtagsabgeordneten Stefan Müller (FDP) besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Heidenroder Ortsteilwehren den Hessischen Landtag in Wiesbaden.

Besuchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Heidenrod.

Kreis 25.6.2019 -

„Diese Einladung in den Hessischen Landtag kann nur ein kleines Dankeschön für die großartige ehrenamtliche Leistung der Freiwilligen Feuerwehren in Heidenrod sein. Dem ehrenamtlichen Einsatz kann man gar nicht genug Respekt und Anerkennung zollen“, so der Heidenroder Abgeordnete Stefan Müller, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag ist. Seiner Einladung folgend, besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Heidenroder Ortsteilwehren unter Führung des Gemeindebrandinspektors Jürgen Schrömges das Landesparlament.

Die Teilnehmer aus den Reihen der Feuerwehr hatten die Möglichkeit, an diesem Tag Landespolitik einmal hautnah mitzuerleben. „Es ist nicht immer einfach, Politik zu vermitteln und die Abläufe nachzuvollziehen. Deswegen ist ein Besuch im Landtag oftmals die beste Möglichkeit, einen echten Eindruck von der politischen Arbeit zu erhalten und auch Fragen stellen zu können“, so Stefan Müller, der auch seit vielen Jahren Mitglied der Gemeindevertretung in Heidenrod und im Kreistag ist.

Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Landtages konnten die Mitglieder der Heidenroder Feuerwehren auf der Besuchertribüne unmittelbar an einer Plenarsitzung teilnehmen. Anschließend gab es im Gespräch mit dem Abgeordneten die Möglichkeit zum Austausch, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. Dabei wurden Fragen zum politischen Ablauf, zu politischen Themen, aber auch zum Beispiel zur Bedeutung von Lobbyismus in der Politik diskutiert. „Zur Politik gehört die sachliche Diskussion, aber auch die streitige Auseinandersetzung, die auch mal emotional werden darf. Dieser intensive Austausch ist wichtig für die Demokratie. Persönlich verletzend darf es dabei aber nicht werden“, beschreibt Müller die Debatten- und Streitkultur im Hessischen Landtag. Viele Themenbereiche, die im Hessischen Landtag beraten werden, sind sehr kompliziert. Das erfordert eine intensive Beschäftigung mit diesen Sachverhalten. Einfache Lösungen sind daher kaum zu finden. Wer diese einfachen Lösungen verspricht, ist häufig mehr auf einen schnellen politischen Zuspruch aus, als auf eine wirklich dauerhafte Lösung des Problems.

Es gelte in der Politik sich auch über kleine Erfolge zu freuen. So hatte Müller zuletzt die Resolution des Landesfeuerwehrverbandes hinsichtlich der Verbesserung des Versicherungsschutzes nicht verheirateter Lebenspartner von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren aufgegriffen. „Es macht Spaß zu sehen, dass man etwas erreichen kann, wenn man am Ball bleibt. Die Landesregierung hat hier ihre ursprüngliche Position nachgebessert. Wenn unsere Aktivitäten dazu beigetragen haben, dann ist das ein gutes Gefühl“, so Müller.

Im Anschluss an den Besuch im Landtag ging es dann zum Ausklang zu einer kleinen Weinprobe in den Rheingau, bevor der Bus die Teilnehmer zurück nach Heidenrod gebracht.

 

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