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Gelbe Tonnen: FDP fordert Initiative der Abfall-Eigenbetriebe

„Nachdem der Entsorger Remondis aus technischen und versicherungsrechtlichen Gründen künftig private Gelbe Tonnen nicht mehr leeren wird, muss nun für die betroffenen Eigentümer solcher Tonnen baldmöglichst eine Lösung gefunden werden,“ fordert die FDP-Kreistagsfraktion.

Fraktion 25.8.2017 -

Eigenbetriebe erfüllen Versorgungsauftrag

Sowohl der für den Untertaunus zuständige Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) als auch der Abfallverband Rheingau (AVR) machen es sich nach Meinung der Liberalen allzu einfach mit der lapidaren Erklärung, dass die Einsammlung und Verwertung der Inhalte des Gelben Sacks nicht in ihren Zuständigkeitsbereich falle. Vielmehr gälte es, einen Versorgungsauftrag zu erfüllen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Leistungen der Daseinsvorsorge, wozu auch die Abfallbeseitigung gehöre, gewährleistet seien.

Verhandlung über Haftungsausschluss

All die Bürger, die sich meist aus Ärger über die schlechte Qualität der Gelben Säcke, für eine Tonne entschieden hätten, dürften nicht weiter im Regen stehen gelassen werden.Die FDP-Kreistagsfraktion werde deshalb in der nächsten Kreistagssitzung einen Dringlichkeitsantrag einreichen, durch den der EAW und der AVR aufgefordert werden, umgehend in Verhandlungen mit der Firma Remondis einen Haftungsausschluss zu erreichen. Von der Haftung befreit, sollte es dann für Remondis kein Problem sein, die privaten Tonnen zu leeren, zumal sie offensichtlich baugleich mit den Tonnen seien, die bei Remondis künftig angemietet werden könnten.

 

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