Aktuelles

Kreisverband:

FDP: Machbarkeitsstudie zur Rheinbrücke voranbringen

Rheingau. – Die Freien Demokraten haben das Thema Rheinbrücke jetzt auch im Hessischen Landtag auf die Tagesordnung gesetzt, teilt der FDP-Kreisvorsitzende Stefan Müller mit. Im Antrag der FDP-Landtagsfraktion „Rheinbrücke verbindet Menschen und Wirtschaftsräume“ werde die Landesregierung aufgefordert, Gespräche mit der Landesregierung Rheinland-Pfalz und den beteiligten Landkreisen aufzunehmen und sich für eine Machbarkeitsstudie für eine zweispurige Brücke einzusetzen und eine finanzielle Beteiligung in Aussicht zu stellen.

Kreis 27.1.2017 -

Starkes Bürgervotum und Unterstützung aus dem RTK

Es müsse anerkannt werden, dass im Landkreis Mainz-Bingen durch die Initiative „Bürgerbegehren Rheinbrücke“ bereits über 10.000 Unterschriften für die Machbarkeitsstudie zur Rheinbrücke gesammelt worden seien. Der Kreistag Rheingau-Taunus sowie zahlreiche Vertreter der Kommunen hatten sich bereits für eine entsprechende Machbarkeitsstudie ausgesprochen.
Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen Lenders, erklärte: „Es ist an der Zeit, dass die Pläne für eine neue Rheinbrücke endlich Realität werden.

Dringende Infrastrukturmaßnahme

Es ist ein Negativrekord in Europa, dass es auf einer Länge von 84 Kilometern, zwischen Wiesbaden und Koblenz, keine einzige Brücke über den Rhein gibt.“ Für den Weg zwischen Rüdesheim und Bingen, Luftlinie 2 Kilometer, würden die Menschen in der Region rund eine Stunde Fahrtzeit für eine Wegstrecke von 55 Kilometern benötigen.
Er sagte, dass eine Brücke die Situation für die Kommunen am Rhein deutlich verbessern würde, insbesondere hinsichtlich Tourismus und Gewerbe.


Die Schwarz-grüne Regierungskoalition forderte hingegen als „Voraussetzung für jedes weitere Vorgehen“, dass sich „die Kommunen und Landkreise in dem betreffenden Gebieten auf eine gemeinsame Position verständigen“ und das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Rheinbrücke in Mainz-Bingen abgewartet werden müsse. Sollte der Bürgerentscheid erfolgreich sein, werde die Landesregierung in Gespräche mit der Landesregierung Rheinland Pfalz eintreten. Der Antrag der Freien Demokraten sowie der Antrag von CDU und Grünen wurden zunächst zur weiteren Beratung in den verkehrspoltischen Ausschuss des Landtags verwiesen

 

Kommentar schreiben

Kommentare